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Rattenköderstation - FZV30

Sämtliche Gemeinden, Städte, Kommunen sowie Betreiber von klär- und abwassertechnischen Anlagen sind gesetzlich zur Rattenbekämpfung verpflichtet.

Bei den bisherigen Bekämpfungsmethoden werden die hochgradig giftigen Substanzen zu einem Großteil nicht abgebaut und verbleiben im Umweltkreislauf. Deshalb hat das Umweltbundesamt eine neue Bestimmung herausgebracht. Demnach müssen Rattenköder so angewendet werden, dass sie nicht mit dem (Ab-) Wasser in Kontakt kommen oder weggespült werden. Aus diesem Grund wurde die FZV30 Rattenköderstation in enger Zusammenarbeit mit erfahrenen Schädlingsbekämpfern entwickelt.

Eigenschaften

  • Schützt den Wasserkreislauf vor Rattengift
  • Unkomplizierte Giftköderbestückung
  • Einhaltung der allgemeinen  Unfallverhütungsvorschriften (kein Abstieg in den Kanal)
  • Störungs- und wartungsfrei
  • Einfache Montage
  • übersichtliche Dokumentation (QR-Code & App optional)
  • Umweltfreundlich
  • Nachhaltig

FZV30-Set: Im Überblick

Einfache Installation

Die V2A-Edelstahlrohrschellen werden mit der FZV30-Dübelschablone einfach und passgenau an der Kanalwand montiert.

Aufstiegsrohr mit Kletterhilfen

Die Ratten können leicht zum Köder klettern und in der Futterkammer ungestört verweilen.

Futterkammer mit Kondensatablauf

Durch das Taucherglockenprinzip bleibt der Giftköder im FZV30-Rohrsystem immer trocken und dauerhaft attraktiv für den Schadnager

Futterauffangkante

Herruntergefallene und nichtgefressene Köder sind von oben sichtbar. Eine Entnahme kann ohne Abstieg in den Kanalschacht erfolgen.

Effiziente Kontrolle und Köderbestückung

Durch die Teleskopstange mit magnetischem Überwurfschlüssel kann ein Schädlingsbekämpfer die Kontrolle & Wartung, ohne aufwendige Absprerrung und Absicherung, ausführen.

Störungs- und Wartungsfrei

Da in der FZV30 Rattenköderstation keine beweglichen Teile, Mechaniken, Motoren, Siebe oder Schwimmer verbaut werden, sind Fehlfunktionen ausgeschlossen.

Dokumentation über QR-Code

Über QR-Codes im Schraubdeckel können alle, für die Schädlingsbekämpfung, relevanten Daten übersichtlich protokolliert werden. Dies führt zum gezielten und umweltschonenden Einsatz von Giftködern.

 

FZV30-Set: Im Detail

Bei der FZV30 handelt es sich um eine Rattenköderstation mit dem Produktnamen: Rattenköderstation FZV30, die im Kanalnetz oder Kanalschacht fest eingebaut bzw. befestigt wird. Um handelsübliche, zugelassene Köder nach dem Stand der Technik fachgerecht auszubringen.

Die Kontrolle und Wartung der Rattenköderstation FZV30 nach der Erstinstallation erfolgt vom Straßenniveau aus mittels einer Teleskopstange und einem magnetischen Überwurfschlüssel.

Sie besteht aus handelsüblichem HD-PE Abwasserrohr.

Alle Verbindungen sind wasserdicht verschweißt oder verklebt.

Die Rohre haben einen Durchmesser von ca. 100 - 120 mm.

Der nach oben zeigende Schraubdeckel der Rattenköderstation FZV30 dient gleichzeitig als Zugang für die Kontrollen und der Befestigung der Rattengiftköder mit Haken und Ösen (diese werden auf der Innenseite befestigt). Zusätzlich wird dieser Deckel mit einem Barcode/QR-Code versehen um eine genaue Zuweisung des Kanalschachts bzw. der Köderbox zu gewährleisten.

Die waagerechte und nach oben zeigende verwinkelte Futterkammer dient den Schadnagern als Köderfressstelle und ist in ihrer Beschaffenheit so konzipiert worden, dass die Schadnager in Ruhe und geschützt fressen können. Somit ist eine Attraktivität der verwinkelten Futterkammer gegeben.

Die Qualität des Rattengiftköders wird dadurch nicht beeinträchtigt und somit bleibt der Rattengiftköder für die Schadnager immer attraktiv.

Die Futterauffangschutzkante dient dazu nicht gefressene, heruntergefallene Köder aufzufangen. Bei der Kontrolle und Wartung kann diese Futterkante von oben oder vom Straßenniveau aus gut eingesehen werden. Gegebenenfalls kann das heruntergefallene Futtermaterial entnommen werden ohne den Abstieg in den Kanalschacht vorzunehmen.

Im Kanalschacht herrschen unterschiedliche klimatische Bedingungen. Temperatur und Luftfeuchtigkeit schwanken stark. Daher besitzt die Rattenköderstation FZV30 einen Kondensatablauf. Dieser ist bei dem Futterauffangschutz angeordnet.

Für den leichteren Aufstieg der Schadnager sind im Inneren der Rattenköderstation FZV30 Aufstiegskanten angeordnet.

Das untere Aufstiegsrohr dient als Zugang für die Schadnager. Das untere Aufstiegsrohr kann den Gegebenheiten vor Ort angepasst werden. Sonderformen und Sondermaße können auf Kundenwunsch berücksichtigt werden (da wir die Rattenköderstation FZV30 selbst herstellen).

Die Befestigung der Rattenköderstation FZV30 erfolgt mittels Rohrschellen und Dübeltechnik.

Eine spezielle Dübelschablone mit unterschiedlichen Rohrabständen und Einbauhöhen für die Rattenköderstation FZV30 kann als Zubehör mitgeliefert werden.

Das Funktionsprinzip der Rattenköderstation FZV30 ist das sogenannte „Tauchglockenprinzip“, damit der angewendete Rattengiftköder nicht mit Wasser in Berührung kommt, wie vom Umweltbundesamt (Stand vom September 2018, Ratten-bekämpfung in der Kanalisation) gefordert und somit werden keine Giftköder in das Kanalnetz eingeleitet.

Bei Starkregen oder bei steigendem Wasserstand im Kanalschacht werden durch das „Tauchglockenprinzip“ aus dem 16. Jahrhundert und dem sogenannten „Senkkastenprinzip“ aus dem 19. Jahrhundert die Rattengiftköder in einer komprimierten Luftkammer geschützt.

In diesem Fall werden die beiden Methoden als Sicherung für den Rattengiftköder, der in der Rattenköderstation FZV30 befestigt ist, angewandt. Damit diese wie in den gesetzlichen Vorgaben nicht mit Wasser in Berührung kommen.

Hierbei wird auf jegliche Technik, wie z. B. Schwimmer, Tauchklappen usw. verzichtet, die durch angeschwemmtes Material (wie z. B. Fäkalien, Toilettenpapier, Laub usw.) im Kanalnetz verstopfen bzw. Fehlfunktionen hervorrufen können und somit ist die Rattenköderstation FZV30 absolut störungsunanfällig und der Rattengiftköder bleibt stets trocken und geschützt.

Eine Berechnung für den Wasseranstieg in dem unteren Aufstiegsrohr bei unterschiedlichen Wasserständen ist berücksichtigt und auch eine ausreichende Sicherheitszone ist eingerechnet.

Hier wurden ausreichende Versuche vorgenommen.

Weitere Informationen:

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Fachwerkzentrum
Andreas Vollack
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